Die Lommigold
Honig Manufaktur

Wo sächsisches Handwerk auf Magie trifft.

Willkommen in meiner Welt zwischen Bienenstock, Labor und Bücherregal. Lommigold ist mehr als eine Imkerei, es ist ein Ort, an dem Naturgesetze geachtet und Frequenzen bewahrt werden. Hier entstehen keine Industrieprodukte, sondern Unikate mit Charakter. Handgerührt in der Lommatzscher Pflege, energetisiert durch Achtsamkeit und abgefüllt mit der Intention, nicht nur den Gaumen, sondern auch die Seele zu berühren.

2016 Der Ursprung

Ein Schwarm,
ein Golf und der
Ruf der Natur

Der Ruf der Bienen

Es war kein Businessplan, der mich zu den Bienen führte. Es war ein Ruf, leise, beharrlich, unmissverständlich. Schon 2015 wusste ich tief in mir: Das ist mein Weg. Ich verschlang alles, was ich finden konnte. Bücher, Videos, Foren. Doch dann sagte mir ein alter Imker etwas, das alles veränderte: 

„Vergiss die perfekte Planung. Kauf dir kein Volk. Warte auf einen wilden Schwarm. Daran lernst du wirklich.“

Also hinterlegte ich meine Nummer bei der Feuerwehr. Und dann… nichts. Monatelang. Ich wartete. Und zweifelte etwas.

Der Anruf

Frühling 2016. Mein Handy klingelt mitten auf Arbeit im Büro in Dresden. Eine aufgeregte Stimme: „Wir haben Ihre Nummer von der Feuerwehr. Hier ist der Kindergarten. Ein Bienenschwarm hängt in unserem Baum. Können Sie kommen?“

Mein Herz raste. Jetzt. Es passiert jetzt.

Ich sagte der Chefin bescheid, ließ alles stehen und liegen, schnappte mir meinen Kumpel Peter und wir rasten los in meinem klapprigen 4er Golf. Im Kofferraum: eine Bienenbeute aus Holz, zwei billige Moskitohüte aus dem Anglerbedarf und eine Wasserspritze. Mehr hatten wir nicht. Mehr konnten wir uns nicht leisten.

Die Feuertaufe

Am Kindergarten empfingen uns zwei Dutzend große Kinderaugen. Ich spürte ihre Neugier, ihre Aufregung und ehrlich gesagt auch meine eigene Panik. Peter und ich hatten das noch nie zuvor gemacht. Nicht einmal ansatzweise. Ich hatte nur ein paar YouTube Videos gesehen. Und jetzt hing da ein echter Bienenschwarm am Baum.

Peter kletterte aufs Autodach, hielt die Kiste nach oben direkt unter den Schwarm. Ich stand am Ast von dem Baum, beide nur im T-Shirt und kurzer Hose, weil für professionelle Schutzkleidung schlicht kein Geld da war. Mein Herz hämmerte. Das kann in einem Desaster enden.

Dann schüttelte ich.

Der Schwarm fiel. Tausende Bienen wirbelten durch die Luft und dann geschah etwas Magisches: Sie blieben ruhig. Friedlich. Als würden sie verstehen. Als würden sie spüren, dass wir es ernst meinen. Dass wir ihnen helfen wollen. Kein einziger Stich. Das war Wahnsinn.

Zwei Stunden warteten wir, bis die letzte Biene zu ihrer Königin in die Kiste gekrabbelt war. Die Kinder flüsterten. Peter und ich wagten kaum zu atmen. Und als es vorbei war, fuhren wir mit unserem Schatz zu Omas Garten in Schwarzkollm.

Der Anfang von allem

Dort, zwischen ihren alten Obstbäumen, stellten wir die Kiste ab. Ein wildes Volk. Mein erstes. Im zweiten Jahr wurde daraus ein zweites Volk. Dann ein drittes. Aus einem waghalsigen Moment in T-Shirt und Moskitohut wurde der Grundstein für Lommigold geboren aus Intuition, Mut und dem unerschütterlichen Gefühl: Hier gehöre ich hin.

Manchmal denke ich zurück an diesen Tag. An die Bienen, die mich hätten stechen können, aber es nicht taten. An Peter auf dem Autodach. An die Kinder, die zuschauten. Und ich weiß: Es war kein Zufall. Es war der Anfang von etwas Größerem.

Bienen sind Partner, keine Nutztiere. Honig mit Frequenz.

Honig ist das Gedächtnis der Natur. Er speichert nicht nur die Kraft der Blüte, sondern auch die Hand des Imkers. Wahre Heilung entsteht nur dort, wo das Nehmen kein Raub ist, sondern ein stilles Einverständnis.

Der Pakt des Überflusses

In der konventionellen Imkerei wird kalkuliert, optimiert, maximiert. Es geht um Kilogramm pro Volk, um Ertragskurven, um Effizienz. Die Biene wird zur Produktionseinheit. Der Honig zur Massenware. Ich habe mich bewusst dagegen entschieden, für einen Weg, der in dieser durchgetakteten Welt fast revolutionär wirkt.

Bei Lommigold zählt nicht, wie viel ich nehme. Sondern wie ich nehme. Und vor allem: warum.

Ich betrachte meine Bienen nicht als Nutztiere, die für mich zu arbeiten haben. Sie sind souveräne Wesen. Partner auf Augenhöhe. Lebendige, intelligente Gemeinschaften mit eigenem Rhythmus, eigener Weisheit, eigener Würde. Mein Ansatz ist radikal einfach und doch so selten geworden: Ich ernte nur den Überfluss.

Denk an einen Apfelbaum im Herbst. Er trägt weit mehr Früchte, als er zum Überleben braucht. Diese Großzügigkeit der Natur ist kein Zufall, sie ist Prinzip. Genauso sammeln Bienen in guten Jahren mehr Nektar, als sie selbst verzehren können und wandeln ihn in Honig um. Diesen natürlichen Überfluss, dieses Geschenk, nehme ich mir,  mit tiefer Demut und Dankbarkeit.

Ich presse meine Völker nicht aus bis zum letzten Tropfen. Ich setze sie nicht unter Stress. Ich manipuliere sie nicht mit künstlichen Fütterungen oder fremden Königinnen aus Massenproduktion. Ich lasse ihnen ihre Autonomie, ihre Wintervorräte, ihren eigenen Honig. Denn ein Bienenvolk, das in seiner natürlichen Fülle leben darf, entwickelt eine ganz andere Energie. Und diese Energie, dass ist das Geheimnis, überträgt sich auf das, was sie erschaffen.

Nahrung speichert Information

Warum dieser Aufwand? Warum nicht einfach mehr rausholen, wie es alle tun?

Weil ich durch meinen Hintergrund als PTA gelernt habe: Materie ist mehr als nur Chemie. Viel mehr. Nahrung trägt Information. Sie speichert die Umstände ihrer Entstehung, wie ein unsichtbarer Fingerabdruck. Die Schwingung des Bodens. Die Qualität der Pflanzen. Die Stimmung, in der sie geerntet wurde.

Ein Honig, der unter Zeitdruck, Gier und Stress aus den Waben gepresst wird, mag chemisch perfekt analysiert sein. Doch für die Seele schmeckt er leer. Hohl. Es fehlt etwas, das sich nicht in Laborwerten messen lässt.

Ein Honig dagegen, der in Ruhe reifen durfte. Der aus einem Volk stammt, das nicht gehetzt, nicht ausgebeutet, nicht ängstlich gemacht wurde. Der aus Harmonie, Vertrauen und natürlicher Fülle gewonnen wurde, dieser Honig trägt eine hohe Schwingung. Er ist nicht nur Lebensmittel. Er ist energetische Reife im Glas. Lebenskraft, die du schmecken und spüren kannst.

Ich weiß, das klingt für manche zu esoterisch… Aber frag dich selbst: Hast du schon einmal Gemüse aus dem eigenen Garten gegessen und gespürt, dass es anders schmeckt als das aus dem Supermarkt? Obwohl es dieselbe Sorte ist? Genau das ist es. Information. Energie. Intention.

Bei Lommigold geht es nicht um Masse. Es geht um Qualität, die tiefer reicht als jede Analyse erfassen kann. Es geht um Honig, der nicht nur den Körper nährt sondern auch die Seele berührt. Und dafür nehme ich mir Zeit. Dafür lasse ich meine Bienen Partner sein, keine Arbeiter. Dafür ernte ich nur das, was sie mir freiwillig schenken.

Das ist mein Versprechen. Das ist Lommigold. Das ist Honig, wie er sein sollte.

Verwurzelt in Sachsen

Naturschutz funktioniert nur gemeinsam. Deshalb arbeite ich eng mit Bauern in der Lommatzscher Pflege zusammen. Wir schaffen Blühstreifen statt Monokulturen und sorgen dafür, dass die Heimat nicht nur schön aussieht, sondern auch summt.

Teilhabe als Prinzip

Lommigold ist für alle da. Wo es geht, setze ich auf Kooperationen mit Menschen aus der Region. Inklusion und Akzeptanz ist für mich kein Trend, sondern genau wie die Imkerei eine Herzensangelegenheit.

Drei Leben, ein Goldenes Band

Wenn Wissen auf Magie trifft.

Lommigold ist keine gewöhnliche Imkerei. Es ist die Schnittstelle dreier Welten, die in mir zusammenfließen und im Honig ihre gemeinsame Sprache finden.

Als gelernter PTA verstehe ich die biochemische Tiefe dessen, was in jeder Honigwabe schlummert. Ich kenne die Enzyme, die ihn lebendig machen. Die antibakteriellen Verbindungen, die seit Jahrtausenden Wunden heilen. Die komplexen Zuckermoleküle, die unseren Organismus auf zellulärer Ebene nähren. Ich weiß, warum Honig mehr ist als Süße, er ist Medizin, konzentrierte Lebenskraft, flüssiges Gold im wörtlichsten Sinne.

Doch Wissen allein macht noch keinen Honig besonders. Es braucht etwas anderes. Etwas, das tiefer geht.

Als Autor von „Milos Reise zur Dracheninsel“, einer Geschichte über Mut, Transformation und das Wiederfinden der eigenen inneren Magie, lebe ich in zwei Welten: der sichtbaren und der unsichtbaren. In der Welt der Drachen geht es nicht um bloße Fantasy. Es geht um Archetypen. Um die uralte Weisheit, dass Materie und Geist, Wissenschaft und Magie, keine Gegensätze sind, sondern zwei Seiten derselben Wahrheit. Milo lernt auf seiner Reise, dass wahre Kraft entsteht, wenn wir das Rationale und das Intuitive in uns vereinen. Wenn wir nicht entweder-oder denken, sondern sowohl-als-auch leben.

Genau das tue ich mit Lommigold.

Der Honig als Lebenswerk

Ich rühre meinen Honig nicht einfach nur cremig. Ich veredle ihn, mit derselben Sorgfalt, mit der ein Alchemist Gold erschafft. Wenn ich den „Drachenorbit“ kreiere, füge ich nicht bloß Pulverchen hinzu. Ich wähle mystische Zutaten Zimt, Kardamom, eine Prise Feuer, die seit Jahrhunderten in Märchen und Mythen mit Transformation und Erwachen verbunden sind. Jede Zutat trägt ihre eigene Geschichte, ihre eigene Schwingung.

Doch die wahre Alchemie geschieht nicht nur durch das Was, sondern durch das Wie. Während ich arbeite, bin ich präsent. Vollkommen da. Ich rühre nicht mechanisch. Ich rühre mit Intention. Mit der Absicht von Heilung. Von Positivität. Von Liebe. Ich stelle mir vor, wie dieser Honig Menschen erreicht, die ihn brauchen. Wie er auf Frühstückstischen landet, in warmen Tees aufgelöst wird, in Momenten der Stille genossen wird.

Klingt das verrückt? Vielleicht. Aber erinnere dich: Auch Milo wurde für verrückt gehalten, als er sagte, er habe Drachen gesehen. Bis andere bemerkten, dass die Drachen immer da gewesen waren, man musste nur bereit sein, sie zu sehen.

Lommigold ist mein Drachengold. Die Verbindung von Labor und Legende. Von Periodensystem und Poesie. Von Wissenschaft, die erklärt und Magie, die erlebt wird. Und wenn du ein Glas öffnest, öffnest du nicht nur Honig. Du öffnest ein Stück dieser alchemistischen Reise. Ein Stück von dem, was entsteht, wenn Wissen auf Magie trifft und beides gemeinsam zu Gold wird.

Schmeckst du den Unterschied?

 

Honig ist nicht gleich Honig.

Es gibt Industrieware, produziert am Fließband, optimiert auf Ertrag, leer an Seele. Und dann gibt es Elixiere. Honig, der eine Geschichte trägt. Der aus Respekt geboren wurde. Der Würde atmet.

Lommigold ist für Menschen, die nicht nur Süße suchen, sondern Wert. Die nicht einfach konsumieren wollen, sondern bewusst genießen. Die wissen wollen, dass hinter ihrem Glas kein Leid steckt, sondern eine Partnerschaft. Eine Philosophie. Ein Pakt mit der Natur, der auf Augenhöhe geschlossen wurde.

Dieser Honig entsteht nicht unter Druck. Er entsteht in Freiheit. Nicht in Gier, sondern in Dankbarkeit. Nicht durch Ausbeutung, sondern durch Überfluss. Und genau das, diese unsichtbare Kraft, diese reine Energie, macht den Unterschied, den du schmecken und spüren kannst.

Ich lade dich ein:

Probier ein Glas. Öffne es in einem stillen Moment. Schließ die Augen. Lass den Honig auf deiner Zunge schmelzen. Und vielleicht, nur vielleicht,  spürst du dann genau das, was ich 2016 in Omas Garten gespürt habe, als ein wilder Schwarm mir zeigte, was Vertrauen bedeutet:

Die reine, wilde, ungebrochene Kraft der Natur.

Willkommen bei Lommigold. Willkommen bei Honig, wie er sein sollte.


Marcel
Hüter der Bienen & Gründer von Lommigold

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