Der Pakt des Überflusses
In der konventionellen Imkerei wird kalkuliert, optimiert, maximiert. Es geht um Kilogramm pro Volk, um Ertragskurven, um Effizienz. Die Biene wird zur Produktionseinheit. Der Honig zur Massenware. Ich habe mich bewusst dagegen entschieden, für einen Weg, der in dieser durchgetakteten Welt fast revolutionär wirkt.
Bei Lommigold zählt nicht, wie viel ich nehme. Sondern wie ich nehme. Und vor allem: warum.
Ich betrachte meine Bienen nicht als Nutztiere, die für mich zu arbeiten haben. Sie sind souveräne Wesen. Partner auf Augenhöhe. Lebendige, intelligente Gemeinschaften mit eigenem Rhythmus, eigener Weisheit, eigener Würde. Mein Ansatz ist radikal einfach und doch so selten geworden: Ich ernte nur den Überfluss.
Denk an einen Apfelbaum im Herbst. Er trägt weit mehr Früchte, als er zum Überleben braucht. Diese Großzügigkeit der Natur ist kein Zufall, sie ist Prinzip. Genauso sammeln Bienen in guten Jahren mehr Nektar, als sie selbst verzehren können und wandeln ihn in Honig um. Diesen natürlichen Überfluss, dieses Geschenk, nehme ich mir, mit tiefer Demut und Dankbarkeit.
Ich presse meine Völker nicht aus bis zum letzten Tropfen. Ich setze sie nicht unter Stress. Ich manipuliere sie nicht mit künstlichen Fütterungen oder fremden Königinnen aus Massenproduktion. Ich lasse ihnen ihre Autonomie, ihre Wintervorräte, ihren eigenen Honig. Denn ein Bienenvolk, das in seiner natürlichen Fülle leben darf, entwickelt eine ganz andere Energie. Und diese Energie, dass ist das Geheimnis, überträgt sich auf das, was sie erschaffen.
Nahrung speichert Information
Warum dieser Aufwand? Warum nicht einfach mehr rausholen, wie es alle tun?
Weil ich durch meinen Hintergrund als PTA gelernt habe: Materie ist mehr als nur Chemie. Viel mehr. Nahrung trägt Information. Sie speichert die Umstände ihrer Entstehung, wie ein unsichtbarer Fingerabdruck. Die Schwingung des Bodens. Die Qualität der Pflanzen. Die Stimmung, in der sie geerntet wurde.
Ein Honig, der unter Zeitdruck, Gier und Stress aus den Waben gepresst wird, mag chemisch perfekt analysiert sein. Doch für die Seele schmeckt er leer. Hohl. Es fehlt etwas, das sich nicht in Laborwerten messen lässt.
Ein Honig dagegen, der in Ruhe reifen durfte. Der aus einem Volk stammt, das nicht gehetzt, nicht ausgebeutet, nicht ängstlich gemacht wurde. Der aus Harmonie, Vertrauen und natürlicher Fülle gewonnen wurde, dieser Honig trägt eine hohe Schwingung. Er ist nicht nur Lebensmittel. Er ist energetische Reife im Glas. Lebenskraft, die du schmecken und spüren kannst.
Ich weiß, das klingt für manche zu esoterisch… Aber frag dich selbst: Hast du schon einmal Gemüse aus dem eigenen Garten gegessen und gespürt, dass es anders schmeckt als das aus dem Supermarkt? Obwohl es dieselbe Sorte ist? Genau das ist es. Information. Energie. Intention.
Bei Lommigold geht es nicht um Masse. Es geht um Qualität, die tiefer reicht als jede Analyse erfassen kann. Es geht um Honig, der nicht nur den Körper nährt sondern auch die Seele berührt. Und dafür nehme ich mir Zeit. Dafür lasse ich meine Bienen Partner sein, keine Arbeiter. Dafür ernte ich nur das, was sie mir freiwillig schenken.
Das ist mein Versprechen. Das ist Lommigold. Das ist Honig, wie er sein sollte.